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Einsatztagebuch

Einsatz Sonstiges (So 11.09.2022)
009-2022: Vorführung und Test des AquaEye

Einsatz von:
OG Adendorf-Scharnebeck e.V.
Einsatzart:
Sonstiges
Einsatztyp:
Sonstiges
Einsatztag:
11.09.2022 - 11.09.2022
Alarmierung:
Alarmierung durch Sonstige
am 11.09.2022 um 12:15 Uhr
Einsatzende:
11.09.2022 um 16:30 Uhr
Einsatzregion:
Scharnebecker Inselsee
Einsatzort:
Scharnebecker Inselsee und Elbe-Seiten-Kanal
eingetroffen um 13:00 Uhr
Beteiligte Gliederungen:
  • Ortsgruppe Adendorf-Scharnebeck e.V.
  • Ortsgruppe Bardowick e.V.
  • Ortsgruppe Buchholz e.V.
  • Ortsgruppe Lüneburg e.V.
  • Ortsgruppe Seevetal e.V.
  • Ortsgruppe Tostedt e.V.
  • Ortsgruppe Winsen/Luhe e.V.
Eingesetzte Kräfte
3/6/16/25
  • 1 Einsatzleiter DLRG
  • 2 Taucheinsatzführer
  • 16 Wasserretter
  • 2 Zugführer
  • 4 Gruppenführer
Eingesetzte Einsatzmittel

Kurzbericht:

Personen unter Wasser möglichst schnell orten zu können ist für die Wasserrettung von immenser Wichtigkeit. Aus diesem Grund organisierte die DLRG Ortsgruppe Adendorf-Scharnebeck e.V. eine Vorführung des „Aqua Eye“ am Scharnebecker Inselsee. Insgesamt 25 Einsatzkräfte aus den DLRG Ortsgruppen Adendorf-Scharnebeck, Bardowick, Buchholz, Elbmarsch, Lüneburg, Seevetal, Tostedt und Winsen folgten der Einladung um sich über die neue Technik zu informieren.

Das „Aqua Eye“ ist eine Art tragbarer Unterwassserscanner, der mittels Sonar die Möglichkeit bietet eine schnelle Suche nach vermissten Personen zu starten. Bei einer Reichweite von bis zu 50 Metern und einer Tiefe zwischen 0 und 50 Metern werden Objekte unter der Wasseroberfläche erkannt und markiert,  in dem das Gerät ins Wasser gehalten und in sanftem Bogen bewegt wird. Gepaart mit künstlicher Intelligenz markiert das Aqua Eye auf dem Monitor, ob es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen menschlichen Körper handelt.

Durch diese Technik ist gerade in Seen eine deutliche Beschleunigung der Personensuche möglich. Dies wurde im Verlauf der Vorführung auch ausführlich mit Schwimmern und Einsatztauchern als Suchobjekten im Inselsee sowie im Elbe-Seiten-Kanal erprobt.

Im Nachgang erfolgte ein reger Austausch innerhalb der Kräfte der DLRG über die Vor- und Nachteile des Gerätes und dessen optimalen Einsatzmöglichkeiten.

Die Einsatzkräfte sind sich einig, dass das Gerät eine gute Ergänzung der vorhandenen Ausrüstung ist und im Ernstfall eine verunfallte Person im Wasser deutlich schneller gefunden und somit die Chancen des Überlebens signifikant gesteigert werden kann. Da die Technik jedoch ca. 7000€ kostet, ist eine Anschaffung nur durch das Einwerben von Spenden und Zuschüssen möglich. Dennoch hat die Ortsgruppe Adendorf-Scharnebeck vor, in Zukunft ein solches Gerät für Rettungseinsätze vorzuhalten. Insbesondere der tragische Ertrinkungsunfall eines Kindes im Scharnebecker Inselsee im Sommer des letzten Jahres beschäftigt die Einsatzkräfte noch immer und hat bei einer Suche nach neuer Rettungstechnik zum Aqua Eye geführt.

Erste Einweisung in das AquaEye
"theoretische" Fragen
Testen und Peilen
Draufsicht aufs Display, x=vermutlich Mensch, O=evtl. Mensch
Fachsimpeln nach dem Test
´gebannte "Zuschauer"

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